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Testfahrt mit Sense4Baby im Rettungswagen

Seitdem in der Region Noordoostpolder/Südwestfriesland im Norden der Niederlande gleich zwei Krankenhäuser (Lelystad und Emmeloord) die Insolvenz anmelden mussten, arbeitet man in dieser Region schon seit über einem Jahr daran, eine sichere Entbindungsversorgung im Gebiet zu gewährleisten. Durch die viel längeren Anfahrtszeiten in die Krankenhäuser in benachbarten Gebieten nehmen in dieser Region die Risiken für werdende Mütter und ihr ungeborenes Kind zu. Ein Problem, das nicht nur Einwohnern des Gebiets, sondern auch Gesundheitsdienstleistern und Behörden Kopfzerbrechen bereitet.

Dabei fragte man sich u. a., ob es möglich ist, mit Sense4Baby im fahrenden Krankenwagen eine CTG-Registrierung aufzuzeichnen und über eine Streaming-Verbindung an das Krankenhaus zu übertragen. In Zusammenarbeit mit der Hebammenpraxis „Madelief“ wurde untersucht, ob die Aufzeichnung einer CTG-Registrierung mit Sense4Baby in einem fahrenden Krankenwagen möglich und zuverlässig ist.

Darum wurde Anfang Juli die CTG-Registrierung mit Sense4Baby auf einer simulierten Rettungsfahrt getestet. Es wurde eine Fahrt von ungefähr 20 Minuten mit hoher Geschwindigkeit und Sirene von Emmeloord zum Tjongerschans-Krankenhaus in Heerenveen abgelegt. Hebamme Karine van der Heijden erzählt: „Ich war dabei, um die CTG-Aufzeichnung selbst zu starten. Wir haben alle möglichen Interferenzen mit anderen Krankenwagen-Geräten getestet, u. a. EKG, Blutdruck und Sprechfunk. Es wurde keine Beeinflussung der CTG-Aufzeichnung mit Sense4Baby festgestellt.” Während der Testfahrt konnte ein Gynäkologe über eine Livestream-Verbindung die Aufzeichnung mitverfolgen und die Ergebnisse beurteilen.

Im Laufe einer Schwangerschaft kommt es manchmal vor, dass eine werdende Mutter sich bei der Hebamme in der Primärversorgung meldet, weil sie weniger oder keine Kindsbewegungen fühlt. Dann muss eine CTG-Registrierung (Wehenschreiber) aufgezeichnet werden, mit dem auch die Herztöne des Babys verfolgt werden können. Das kann von der Hebamme ausgeführt werden. Auch wenn eigentlich eine Hausgeburt geplant war, kann es vorkommen, dass die Gebärende während der Entbindung in das Krankenhaus gebracht werden muss, weil Komplikationen auftreten.

Gerade bei Auftreten von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Entbindung bietet es große Vorteile, wenn das CTG über eine Streaming-Verbindung an das Krankenhaus übertragen werden kann. So kann die lange Anfahrtszeit dazu genutzt werden, schon im Vorfeld vitale Informationen zu erfassen, damit bei Ankunft im Krankenhaus sofort gehandelt werden kann.
Damit spart Sense4Baby nicht nur Zeit, sondern rettet möglicherweise sogar Leben.

Sense4Baby ist ein tragbares, kabelloses Schwangerschafts-Monitoring-System. Es ist eine mobile Ausführung eines CTG-Wehenschreibers, mit dem die Herztöne des Ungeborenen aufgezeichnet werden können. Dies kann die Hebamme oder sogar die Schwangere selbst zu Hause tun. Anschließend werden die Daten an ein gesichertes Online-Portal übertragen, sodass der behandelnde Gynäkologe sich die Daten wahlweise in Echtzeit oder später anschauen kann. Damit können der Herzschlag von Mutter und Kind, der Blutdruck und eine eventuelle Wehentätigkeit verfolgt werden. Das Produkt wird in den Niederlanden schon seit über sechs Jahren von verschiedenen Krankenhäusern und Hebammen-Praxen eingesetzt.

Haben Sie noch Fragen über Sense4Baby? Dann können Sie Kontakt aufnehmen mit Marco van Elst (T: 06-41617263, E: m.vanelst@bma-telenatal.nl).

Contact for this case

Marco van Elst

Business Development Manager

t +31 64 161 7263

e marco.van.elst@ict.eu

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