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Krankenhaus „Haaglanden Medisch Centrum“: Dank Sense4Baby können werdende Mütter täglich einen CTG-Scan ihres Babys machen – in den eigenen vier Wänden.

Das ungeborene Baby täglich zu Hause mit einem CTG-Scan überwachen – für werdende Mütter mit einer medizinischen Indikation, deren Schwangerschaft im Krankenhaus „Haaglanden Medisch Centrum“ (HMC) verfolgt wird, ist das jetzt möglich. Zu verdanken haben sie dies Sense4Baby, einer Lösung von ICT Healthcare.

Da sitzen sie: Mutter Marije und ihr kerngesundes Töchterchen Elin, gerade erst ein paar Wochen alt. Kurze Zeit sah es ganz so aus, als müsste Marije gegen Ende der Schwangerschaft täglich in die Klinik fahren. Das Baby in ihrem Bauch hatte einen Wachstumsrückstand, der genau verfolgt werden musste. Schlussendlich konnte Marije mithilfe von Sense4Baby, einem kabellosen tragbaren Schwangerschafts-Monitoringsystem jeden Tag zu Hause selbst einen CTG-Scan anfertigen, der anschließend im Krankenhaus von den Ärzten und Hebammen ausgewertet wurde. „Eine echte Erleichterung, besonders während der Corona-Pandemie.“

Zurzeit kommt das Sense4Baby-System im HMC-Krankenhaus intensiv zum Einsatz. Werdende Mütter, bei denen ein Problem befürchtet wird, können ein Gerät und ein Tablet mitnehmen und die entsprechenden Messungen selbst zu Hause vornehmen. Dabei geht es um Schwangerschaften mit einer medizinischen Indikation. In Marijes Fall war der Grund, dass das Ungeborene ein verlangsamtes Wachstum zeigte. „Man gab mir einen kleinen Koffer mit, darin war ein ganz leicht bedienbares Gerät“, erinnert sich die frischgebackene Mutter, die Elin am 4. Mai zur Welt gebracht hat. „1,5 Wochen lang rief ich täglich die Hebamme an, teilte ihr mit, dass ich den CTG-Scan machen würde, beschrieb ihr auch, wie es mir ging, und schloss dann das Gerät an das Tablet an. Eine dreiviertel Stunde später telefonierte ich noch einmal mit der Hebamme, die die Ergebnisse mit dem Arzt ausgewertet hatte und dann alles mit mir besprach.“

Eigene Umgebung

Marije war sehr froh über diese Lösung. „Sonst hätte ich entweder jeden Tag ins Krankenhaus fahren oder sogar längere Zeit eingewiesen werden müssen. Jetzt konnte ich in aller Ruhe zu Hause bleiben. Das war nicht nur viel angenehmer, sondern auch mit viel weniger Stress verbunden!“

Das Home-Monitoring-System Sense4Baby wurde schon vor einiger Zeit entwickelt und ist auch schon länger erfolgreich im HMC-Krankenhaus im Einsatz. Die Corona-Krise war für Gynäkologen Kim Boers der Anlass, den Einsatz schnell zu erweitern. Mit Mitwirkung der Geburtshilfe-Ärztin Myrthe Bouwman sowie der HMC-Hebammen wurde das Home-Monitoring jetzt zu einem festen Bestandteil der familienorientierten Pflege in der Entbindungsstation.

Zukunft

„Der CTG-Scan über eine Remote-Verbindung hat wirklich die Zukunft“, erklärt Gynäkologin Kim Boers. „Damit ersparen wir den werdenden Müttern nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Stress, weil sie zu Hause bleiben können. In Marijes Fall haben wir das Gerät eingesetzt, weil das Baby einen Wachstumsrückstand hatte. Sie hätte sonst täglich zur Kontrolle ins Krankenhaus kommen müssen. Wir können Sense4Baby aber auch bei Schwangeren einsetzen, die aufgrund ihrer Vorgeschichte sehr ängstlich sind, oder auch zur Überwachung von Schwangeren mit vorzeitigem Blasensprung. So können wir mit diesem Gerät manchmal wochenlange Krankenhausaufenthalte vermeiden – und damit auch oft sehr viel Stress!“ Auch wenn es schon mehrere Kinder in der Familie gibt, ist es für alle viel schöner, wenn die Mutter wie gewohnt zu Hause bleiben kann.

Sollte die Fernüberwachung zeigen, dass sich der Zustand des Babys verschlechtert, leitet der Arzt natürlich Maßnahmen ein. Dann müssen die Frauen doch ins Krankenhaus kommen, wo geeignete Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden.

Kim Boers erklärt, dass bisher mit dem Gerät nur die Herztöne über die Remote-Verbindung überwacht werden können. „Aber das wird sich schon bald ändern, denn in nächster Zeit können werdende Mütter auch selbst ihren Blutdruck messen. In dieser Hinsicht ist das System ständig in Entwicklung“, sagt Boers.

Über Sense4Baby

Sense4Baby ist ein tragbares, kabelloses Schwangerschafts-Monitoring-System, das speziell dazu entwickelt wurde, werdende Mütter mit einem medizinischen Risiko zu Hause zu überwachen. Im Grunde geht es um eine mobile Ausführung eines CTG-Monitors, mit der Schwangere selbst zu Hause einen CTG-Scan des Babys machen können. Anschließend werden die Daten an ein gesichertes Online-Portal übertragen, sodass der behandelnde Gynäkologe sich die Daten wahlweise in Echtzeit oder später anschauen kann. Damit können der Herzschlag von Mutter und Kind, der Blutdruck und eine eventuelle Wehentätigkeit verfolgt werden. Das Produkt ist keine Neuheit mehr und wird in den Niederlanden schon seit über sechs Jahren von verschiedenen Krankenhäusern und Hebammen-Praxen eingesetzt.

Haben Sie noch Fragen über Sense4Baby? Dann können Sie Kontakt aufnehmen mit Marco van Elst unter: +31 6 41617263 oder über E-Mail: marco.van.elst@ict.eu.

Quelle: HMC veröffentlichte vor kurzem den Artikel „Die schwangere Marije machte zu Hause jeden Tag selbst einen CTG-Scan von ihrem Baby.“ Klicken Sie hier.

Contact for this case

Marco van Elst

Business Development Manager

t +31 64 161 7263

e marco.van.elst@ict.eu